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Vor einer Behandlung mit Kräutern oder Heilmitteln, empfehlen wir, von einem Tierarzt eine Diagnose erstellen zu lassen. Mit etwas Grundwissen können Sie aus diesen Kräutern und Pflanzen Tinkturen, Tees, Salben und Cremes hergestellen, die die Heilung des Hundes nachhaltig unterstützen.

Arnika

Sie gehört zur Familie der Korbblütler und steht unter Naturschutz. Daher darf sie nur in der Apotheke  erworben werden.

Wirkung: desinfizierend, entzündungshemmend, wundheilend

Verwendung: Zerrungen, Quetschungen, Blutergüssen und schlecht heilenden, infizierten Wunden

 

Bärlauch

Er gehört zur Familie der Liliengewächsen und wird auch als wilder Knoblauch bezeichnet.

Wirkung: antibakteriell, antimykotisch, antifugal, desinfizierend, fäulnis- und wurmwidrig, verdauungsfördernd, blutdrucksenkend, blutfettwertesenkend

Verwendung: Futterzusatz, Wunden, Insektenstiche

 

Basilikum

Es sollte heutzutage, aufgrund seines krebseregenden Stoffes Estragol, nicht mehr als Heilmittel verwendet werden.

 

Brennnessel

Sie gehören zur Spontanvegetation auf nährstoffreichen Boden.

Wirkung: nierenanregend, blutreinigend

Verwendung: rheumatische Beschwerden, Schuppenflechte, unterstützend bei Krebstherapien

 

Dill

Der Dill ist ein Doldenblütler und findet außer in der Küche auch bei den Heilmitteln Anwendung.

Wirkung: krampflösend

Verwendung: Bauchschmerzen, Verdauung, Koliken

 

Eibisch 

Er gehört zur Familie der Malvengewächse. Die Pflanze ist stark gefährdet und sollte in Apotheken erworben werden. Hauptwirkstoff ist der Schleim aus den Malvenblüten

Wirkung: entzündungshemmend

Verwendung: Erkältungskrankheiten, vor allem Bronchitis, Entzündungen im Magen und Darm, Hautentzündungen

 

Fenchel

Er gehört zur Familie der Doldenblütler. Wir kennen ihn als Gemüse oder Tee zubereitet.

Wirkung: magenberuhigend, entzündungshemmend

Verwendung: Husten, Entzündung am äußeren Auge, Magen-, Darmbeschwerden

 

Gänseblümchen

Es gehört zu der Familie der Korbblütler und bereitet vor allem Kindern (aber auch Aylin) große Freude.

Wirkung: blutreinigend, entwässernd

Verwendung: Hauterkrankungen, Husten, Rheuma

 

Hagebutte

Sie ist eine essbare Frucht der Hunds- oder Heckenrose mit hohem Vitamin C Gehalt und gehört zu den Rosengewächsen.

Wirkung: abwehrkräftesteigernd

Verwendung: Blasen- und Nierenerkrankungen, zur Steigerung der Abwehrkräfte

 

Holunder

Er zählt zu den Geiblattgewächsen, die Beeren sollen nicht roh verzehrt werden, da sie Vergiftungen hervorrufen können.

Wirkung: nierenanregend, abführend, kreislaufaktivierend,entzündungshemmend

Verwendung: Erkältungskrankheiten, rheumatischen Schmerzen, Husten, Blasenentzündung, rissige Pfoten, entzündete Hautstellen, Stärkung des ganzen Immunsystems

 

Ingwer

Bei uns ist das Ingwergewächs vor allem in chinesischen Speisen zu finden. Aber auch als Heilmittel ist die Wurzel gut einsetzbar.

Wirkung: antiemetisch, entzündungshemmend

Verwendung: Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Magenproblemen, Arthrose, Rheuma, Entzündungen

 

Johanniskraut

Es gehört zu den Hartheugewächsen und wird auch Wund- oder Blutkraut genannt. Nach einer Behandlung mit Johanniskraut sollte kein Sonnenbad vorgenommen werden, da der Wirkstoff Hypericin zusammen mit Sonnenschein Allergien auslöst.

Wirkung: entzündungshemmend, desinfizierend, schleimlösend, beruhigend, wundheilend

Verwendung: Verbrennungen, Erfrierungen, Wunden, Rheuma, Nervenschmerzen, Beruhigung der Nerven

 

Kamille

Die Kamille gehört zu der Familie der Korbblüter. Ihre heilende Wirkung ist uns durch zahlreiche Tinkturen, Salben und Tees weitaus bekannt.

Wirkung: desodorierend, wundheilungsfördernd

Verwendung: Hautentzündungen, Magen-Darmkrämpfe, Haut-, Schleimhautentzündungen, Entzündungen am Zahnfleisch und der Mundhöhle; Auf die Behandlung der Augen sollte, auf Grund von Reizungen, verzichtet werden.

 

Lavendel

Der Lavendel ist en Lippenblütler. Er ist häufig ein Bestandteil von Parfüms und Duftwässerchen.

Wirkung: antiseptisch, beruhigend

Verwendung: Unruhezustände, Schlafstörungen, Reizmagen, niedriger Blutdruck

 

Löwenzahn

Er gehört zur Familie der Korbblütler. Viele kennen ihn als Unkraut auf perfekt gepflegten Rasenflächen, andere als Salatbeilage, aber sein Einsatz kann weitaus größer sein.

Wirkung: gallenflussfördernd, blutreinigend, appetitanregend, stärkend, harntreibend

Verwendung: Entgiftung, Stoffwechselanregung, Entwässerung, Regeneration,rheumatischen Erkrankungen, Arthrosen, Blutreinigung, Magenkrämpfen, Koliken, Vitalisierung, Ausdauersteigerung

 

Majoran

Auch er gehört zu der Familie der Lippenblütler und nicht nur als Gewürz einsetzbar.

Wirkung: erkältungslindernd

Verwendung: Schnupfen, Erkältungen, Blähungen, Gelenk-, Nervenschmerzen, Verrenkungen

 

Melisse

Sie gehört, wie auch die Zitronenmelisse, zu den Lippenblütlern.

Wirkung: nervenstärkend

Verwendung: Unruhe, Einschlafstörungen, Angstzuständen, Herpes, Augenleiden

 

Nachtkerze

Sie gehört zur Gattung der Nachtkerzengewächse. Häufig wird sie für Hautpflegeprodukte verwendet.

Wirkung: entzündungshemmend, juckreizstillend

Verwendung: Entzündungen, Schuppenflechte, Rötungen, Juckreiz

 

Oregano

Er gehört zur Familie der Lippenblütler und zeigt seine Wirkung nicht nur bei italienischen Gerichten.

Wirkung: krampflösend, appetitanregend, entwässernd, schleimlösend

Verwendung: Magen-, Darmbeschwerden, Verdauung

 

Petersilie

Sie zählt zur Familie der Doldenblütler und vor allem als Küchenkräuter bekannt. Sie sollte nicht über einen längeren Zeitraum (max. 2 Wochen) verabreicht werden, da es zu Nierenbeschwerden führen kann. Auch auf die Samen sollte verzichtet werden, die die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes reizen können. Bei trächtigen Hündinnen soll keine Petersilie gegeben werden um so vorzeitige Wehen zu vermeiden.

Wirkung: appetitanregend, kräftespendend

Verwendung: nach Operationen, Arthritis, Blasenleiden, rheumatischen Erkrankungen, Insektenstichen

 

Pfefferminze

Es gibt zahlreiche Arten von Minze, die auch zu der gleichnamigen Familie gehören.

Wirkung: gallenanregend, verdauungsfördernd

Verwendung: Magen-, Darmbeschwerden, Koliken

 

Ringelblume

Sie gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine Zierpflanze.

Wirkung: wundheilend, entzündungshemmend, eiterlösend

Verwendung: Wunden, Geschwüren, Abszessen, Geschwülsten, Furunkeln, Prellungen, Verstauchungen, schmerzenden Gelenken, Insektenstichen, Operationsnarben, Ohrproblemen

 

Rosmarin

Der Rosmarin ist ein Lippenblütler und zählt zu den Gewürzpflanzen. Er besitzt eine abtreibende Wirkung und ist deshalb für trächtige Hündinnen tabu.

Wirkung: nervenberuhigend, kraftspendend, durchblutungsfördernd

Verwendung: arthritische Schmerzen, körperliche und nervliche Belastung, Ekzeme, Zahnfleischprobleme

 

Salbei

Er gehört zur Familie der Lippenblütler. Als Heilmittel eignet sich echter Salbei. Wild wachsender Salbei eignet sich nur bedingt.

Wirkung: krampflösend, desinfizierend, entzündungshemmend

Verwendung: Husten, Entzündungen im Rachen und Mundbereich, Hautreizungen, Wunden

 

Schnittlauch

Er gehört zu den Zwiebelgewächsen und kann als mildere Form der Zwiebel angewendet werden.

Wirkung: bakterienhemmend, appetitanregend, verdauungsanregend, blutdruckregulierend, schleimlösend, cholesterinspiegelsenkend

Verwendung: Stärkt Kreislauf, Verdauung, Vorbeugung bei Tumoren

 

Thymian

Er gehört zur Gattung der Lippenblütler und wird meist fetten Speisen zur Verdauung beigegeben.

Wirkung: hustenreizstillend, schleimlösend, desinfizierend

Verwendung: Erkältungskrankheiten, Verdauung, Zahnfleischentzündungen